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Ist eine Thrombektomie bei einem Schlaganfall immer notwendig?
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Ist eine Thrombektomie bei einem Schlaganfall immer notwendig?
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Bei alten oder subakuten Schlaganfällen ist eine Thrombektomie weder notwendig noch ratsam. Wenn ein Embolus ein Blutgefäß für eine gewisse Zeit blockiert, kommt es zu einem dauerhaften Infarkt, und das Hirngewebe hat bereits seine Funktion verloren. Durch die Öffnung des Gefäßes wird dieses Hirngewebe nicht gerettet (es ist nutzlos); vielmehr kann es zu Reperfusionsschäden oder Hirnblutungen führen (schädlich). Bei Verschlüssen kleiner Gefäße (nicht großer Gefäße) kann das Gefäß mit Medikamenten geöffnet werden, und die relativ risikoreiche Thrombektomie-Operation ist unnötig.
Ein ischämischer Schlaganfall wird durch Embolien verursacht, die Blutgefäße im Gehirn verstopfen und zu einer Nekrose des Hirngewebes führen. Ist das verstopfte Gefäß klein, besteht eine größere Chance, es durch eine intravenöse Thrombolyse wieder zu öffnen. Bei größeren Gefäßverstopfungen liegt die Wiedereröffnungsrate der intravenösen Thrombolyse allein jedoch in der Regel nur bei etwa 30 %, während die intraarterielle Thrombektomie die wirksamere Behandlung zur Wiedereröffnung des Gefäßes ist. Die endovaskuläre Thrombektomie (IVThrombektomie) ist eine hochmoderne, minimal invasive interventionelle Behandlung. Bei diesem Verfahren wird ein kleiner Schnitt (ca. 2 mm) an der Innenseite des Oberschenkels gesetzt, ein neuartiges Thrombektomiegerät in die Arterie eingeführt, um den Ort der Thrombenobstruktion zu erreichen, und der Thrombus durch einen Stent direkt aus der Hirnarterie entfernt. Auf diese Weise wird der Blutfluss rasch wiederhergestellt, Hirngewebe gerettet und die Rekanalisationsrate verschlossener großer Blutgefäße nahezu verdoppelt, während sich auch der Anteil der Patienten mit guter Prognose nahezu verdoppelt.
Das neurointerventionelle Gefäßmodell wird aus weichem Silikon gedruckt, dessen Abmessungen und Innendurchmesser der realen menschlichen Anatomie entsprechen. Das gesamte Modell hat eine flache Struktur und umfasst komplette intrakranielle Arterien, eine einseitige Radialarterie, Aorta, Bauchaorta, Darmbeinarterie und Oberschenkelarterie als Interventionsstellen. Das Modell enthält drei gängige Aneurysma- und Stenose-Thrombektomie-Stellen, und sowohl Aneurysma- als auch Thrombektomie-Stellen können individuell angepasst werden. Die Thrombektomie kann durch die Platzierung simulierter Thromben geübt werden.