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#Produkttrends
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Warum eine manuelle Desinfektion nicht ausreicht – und warum das Kaltnebelverfahren den Unterschied macht
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Desinfektion, die auch dort wirkt, wo die Hände nicht hinkommen.
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Die manuelle Flächendesinfektion bleibt unverzichtbar, doch ihre Wirksamkeit hängt von einer konsequenten Durchführung durch das Personal ab. Die automatisierte 3D-Desinfektion kann diese Arbeit ergänzen, indem sie freiliegende Oberflächen im gesamten Raum in einem kontrollierten, wiederholbaren Prozess behandelt.
Dieser Artikel wurde verfasst von Steinemann Disinfection | CleanService Group AG
Reinigung und Desinfektion in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen hygienekritischen Umgebungen beginnen nach wie vor mit manuellen Arbeiten. Sichtbare Verunreinigungen und organisches Material müssen entfernt werden, und häufig berührte Oberflächen erfordern besondere Aufmerksamkeit. Doch die manuelle Flächendesinfektion ist ein von Menschen durchgeführter Prozess, was bedeutet, dass ihre Qualität je nach Raum, Schicht oder Situation variieren kann. Das Ziel der 3D-Desinfektion ist es nicht, diese Grundlage zu ersetzen, sondern sie durch einen automatisierten Behandlungsschritt zu ergänzen. [4]
Wo die manuelle Flächendesinfektion an ihre Grenzen stößt
Eines der deutlichsten Beispiele für diese Schwankungen stammt aus einer multizentrischen Studie von Carling und Kollegen. In 23 Akutkrankenhäusern wurden häufig berührte Oberflächen vor der Endreinigung mit einem unsichtbaren fluoreszierenden Marker gekennzeichnet. Nach der Reinigung war der Marker insgesamt nur von 49 % der markierten Oberflächen entfernt worden, wobei die Werte in den einzelnen Krankenhäusern zwischen 35 % und 81 % lagen.[1] Die Studie maß nicht die mikrobiologische Abtötung, sondern zeigte etwas Grundlegenderes auf: ob eine Oberfläche bei der Reinigung tatsächlich physisch behandelt worden war.
Eine spätere Studie derselben Forschungsgruppe zeigte, dass sich die Leistung erheblich verbessern kann, wenn die Reinigung durch strukturierte Abläufe, Überwachung und Feedback unterstützt wird. In 36 Akutkrankenhäusern stieg der Anteil der gereinigten standardisierten Oberflächen von 48 % vor der Maßnahme auf 77 % danach.[2] Dies ist ein wichtiges Ergebnis, da es zeigt, dass die manuelle Reinigung nicht von Natur aus ineffektiv ist. Schulungen und Feedback wirken – doch sie beseitigen den menschlichen Faktor nicht aus dem Prozess.
In der täglichen Praxis hängt die Qualität der manuellen Reinigung davon ab, dass definierte Zieloberflächen konsequent behandelt und Reinigungsstandards zuverlässig angewendet werden. Überprüfungen des Gesundheitsumfelds legen daher den Schwerpunkt auf strukturierte Reinigungsprozesse und eine nachweisbare Umsetzung, da die tatsächliche Durchführung der Reinigung entscheidend dafür ist, welchen Beitrag die Umgebungshygiene zur Infektionsprävention leisten kann.[3]
Warum die 3D-Desinfektion eine sinnvolle Ergänzung ist
Die manuelle Reinigung bleibt für die Entfernung sichtbarer Verunreinigungen und organischer Stoffe unverzichtbar, setzt jedoch voraus, dass jede Zielfläche individuell und konsequent behandelt wird. Die 3D-Desinfektion fügt einen räumlichen Behandlungsschritt hinzu, indem sie Desinfektionsmittel im gesamten Raum verteilt, wodurch freiliegende Oberflächen in einen umfassenderen und standardisierteren Prozess einbezogen werden können.
Der CleanCube wurde entwickelt, um diesen Ansatz zu unterstützen. Nach der erforderlichen manuellen Vorbereitung führt er den ausgewählten 3D-Desinfektionszyklus automatisch durch und trägt so dazu bei, die zusätzliche Raumbehandlung konsistenter und wiederholbarer zu gestalten. Bereiche, die von Hand nur schwer zuverlässig zu erreichen sind, wie Rückseiten, Unterseiten oder Flächen rund um Geräte, können ebenfalls einbezogen werden, sofern sie ausreichend dem Aerosol ausgesetzt sind.
Zwei Ansätze, eine Hygienestrategie
Der sinnvollste Vergleich ist daher nicht der zwischen manueller Desinfektion und 3D-Desinfektion, als ob das eine das andere ersetzen müsste. Sie decken unterschiedliche Teile desselben Hygieneprozesses ab. Die manuelle Reinigung ist notwendig, um sichtbaren Schmutz, organisches Material und Verunreinigungen von Oberflächen zu entfernen. Die manuelle Desinfektion ermöglicht zudem die gezielte Behandlung von häufig berührten Bereichen im Rahmen der Routinearbeit. Die automatisierte 3D-Desinfektion kann diese Maßnahmen dann ergänzen, wenn eine umfassendere, standardisierte Raumbehandlung angebracht ist.
Ein 3D-Prozess sollte als zusätzliches Instrument verstanden werden, nicht als Abkürzung, um die Reinigung zu umgehen. Seine Stärke kommt am besten zum Tragen, wenn beide Ansätze bewusst kombiniert werden: eine gute manuelle Vorbereitung, gefolgt von einem kontrollierten automatisierten Desinfektionsschritt.
Für das Gesundheitswesen und andere kontaminationsempfindliche Umgebungen ergibt sich aus dieser Kombination ein einfaches Prinzip: Die Stärken der manuellen Oberflächenreinigung sollten dort genutzt werden, wo eine direkte physische Entfernung unerlässlich ist, und die automatisierte 3D-Desinfektion sollte dort eingesetzt werden, wo eine wiederholbare, raumweite Behandlung eine zusätzliche Kontrollstufe bieten kann. Das Ergebnis ist nicht weniger Aufmerksamkeit für die Reinigung, sondern ein umfassenderer Prozess, der auf sich ergänzenden Methoden basiert.
Quellen
[1] Carling PC, Parry MF, Von Beheren SM; Healthcare Environmental Hygiene Study Group. Identifying opportunities to enhance environmental cleaning in 23 acute care hospitals. Infect Control Hosp Epidemiol. 2008;29(1):1-7. DOI: 10.1086/524329. PMID: 18171180. PubMed
[2] Carling PC, Parry MM, Rupp ME, Po JL, Dick B, Von Beheren S; Healthcare Environmental Hygiene Study Group. Verbesserung der Reinigung der Patientenumgebung in 36 Akutkrankenhäusern. Infect Control Hosp Epidemiol. 2008;29(11):1035-1041. DOI: 10.1086/591940. PMID: 18851687. PubMed
[3] Dancer SJ. Die Rolle der Umgebungsreinigung bei der Eindämmung nosokomialer Infektionen. J Hosp Infect. 2009;73(4):378–385. DOI: 10.1016/j.jhin.2009.03.030. PMID: 19726106. PubMed
[4] Steinemann Disinfection. Warum die manuelle Desinfektion nicht ausreicht – und warum die Kaltvernebelung den Unterschied macht. Whitepaper. CleanService Group AG, 2026. [Deutschsprachiges Unternehmens-Whitepaper].
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