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#Neues aus der Industrie
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Eine Minute zum Verstehen des Prinzips der arteriellen Druckbildung
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Eine Minute zum Verstehen des Prinzips der arteriellen Druckbildung
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Das menschliche Blutkreislaufsystem ist wie ein Autobahnnetz, das Blut und Nährstoffe zu allen Teilen des Körpers transportiert - von Autobahnen erster bis dritter Klasse. Da die verschiedenen Autobahnen unterschiedliche Funktionen haben, unterscheiden sie sich auch in ihrer Breite und ihrem Belag. Die menschlichen Blutgefäße funktionieren auf die gleiche Weise. Um sich in diesem komplexen Gefäßnetz sicher bewegen zu können, greifen Mediziner auf einen Endovascular Intervention Trainer zurück, mit dem sie Eingriffe üben können, bevor sie sie am Patienten durchführen.
Strukturelle Zusammensetzung und Funktion von Arterien
Bevor wir das Prinzip der arteriellen Druckbildung kennenlernen, müssen wir zunächst den strukturellen Aufbau der Arterien verstehen: Arterien bestehen aus drei Schichten, der Intima, der Media und der Adventitia. Die Dicke der einzelnen Schichten variiert je nach den verschiedenen Funktionen der Arterien auf allen Ebenen.
Die arterielle Intima ist etwa 100-130μm dick und besteht aus einfachem Plattenepithel mit glatter Oberfläche und geringer Reibung. Die Media ist relativ dick, etwa 500μm, und besteht aus miteinander verflochtenen elastischen Fasern und glatter Muskulatur. Sie bestimmt die wichtigste funktionelle Eigenschaft der Aorta - die Elastizität. Sie puffert den durch die Herzsystole erzeugten starken Druck ab und federt während der Herzdiastole elastisch zurück, um den gerichteten Blutfluss aufrechtzuerhalten. Dadurch wird sichergestellt, dass der Blutdruck nach einer langen Zirkulation nicht abfällt und das Blut in den gesamten Körper gelangt.
Die Adventitia besteht auf der Außenseite aus länglichen Kollagenfasern. Eine äußere elastische Lamina verbindet sie mit der Media, wobei es keine offensichtliche Grenze zwischen den beiden Schichten gibt. Die Adventitia verhindert eine übermäßige Ausdehnung des elastischen Gewebes in der Media und hält den arteriellen Blutdruck in einem normalen Schwankungsbereich. Ist die Adventitia beschädigt, kann sich die Media unter dem Gefäßinnendruck nach außen wölben, was in schweren Fällen zu einem Aortenaneurysma führen kann.
Entstehung des arteriellen Blutdrucks
Unter Blutdruck versteht man den seitlichen Druck, den das Blut auf die Gefäßwand ausübt. Er wird in arteriellen Blutdruck, kapillaren Blutdruck und venösen Druck unterteilt. Der Blutdruck, den wir normalerweise messen, bezieht sich speziell auf den arteriellen Blutdruck. Um einen normalen arteriellen Blutdruck aufrechtzuerhalten, sind vier grundlegende Bedingungen erforderlich:
1.Volle Blutfüllung im Kreislaufsystem: Die Voraussetzung für die Erzeugung des arteriellen Drucks.
2.Die systolische Auswurfleistung des Herzens: Die treibende Kraft für den Blutfluss und die Blutdruckbildung, die den systolischen Blutdruck ausmacht.
3.Peripherer Widerstand: Widerstand gegen den Blutfluss in den kleinen Arterien und Arteriolen, der hauptsächlich durch die plötzliche Verengung des Gefäßdurchmessers verursacht wird.
4.Elastizität der großen Blutgefäßwände: Die Arterienwände wandeln einen Teil der kinetischen Energie aus der Herzsystole in potenzielle Energie um, die während der Diastole freigesetzt wird, um den Blutdruck aufrechtzuerhalten und den Blutfluss kontinuierlich voranzutreiben, was eine wichtige Komponente des diastolischen Blutdrucks darstellt.
Die Entstehung des arteriellen Blutdrucks kann in zwei Phasen unterteilt werden:
Erste Phase: Die Herzsystole
Das Herz zieht sich zusammen und stößt Blut in die Arterien aus. Bei voller Blutfüllung des Kreislaufs und peripherem Widerstand steigt der arterielle Druck rasch auf seinen Höchststand an - dies ist der systolische Blutdruck. In diesem Moment fließt ein Drittel des Blutes zu den peripheren Geweben, während die restlichen zwei Drittel in der Aorta und den großen Arterien zwischengespeichert werden. Die große Elastizität der arteriellen Gefäßwände nimmt dieses Volumen auf und wandelt einen Teil der kinetischen Energie des Herzauswurfs in potenzielle Energie um, die in der Gefäßwand gespeichert wird.
Zweite Phase: Diastole des Herzens
Während der Diastole schließt sich die Aortenklappe, so dass kein Blut mehr in die linke Herzkammer zurückfließen kann. Die während der Systole gedehnten elastischen Fasern ziehen sich zurück und verengen das arterielle Lumen. Die gespeicherte potenzielle Energie wird wieder in kinetische Energie umgewandelt, wodurch das reservierte Blut in die peripheren Gefäße gedrückt wird und der Aortendruck auf einem relativ hohen Niveau bleibt. Der zu diesem Zeitpunkt gemessene Druck ist der diastolische Blutdruck.
Dank der Funktion der elastischen Reservoirgefäße wird der intermittierende Blutauswurf der linken Herzkammer in einen kontinuierlichen pulsierenden Blutfluss in den Arterien umgewandelt, wodurch der seitliche Druck an den Blutgefäßwänden stabil bleibt - das ist das vollständige Prinzip der arteriellen Druckbildung.
Wenn es Ihnen immer noch schwerfällt, es intuitiv zu verstehen, können Sie es mit Hilfe eines Blutgefäß-Simulationssystems aus Silikon lernen, z. B. mit einem Endovascular Intervention Trainer, der Ihnen praktische Erfahrungen mit diesen physiologischen Konzepten vermittelt.