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Welche Leuchte für welche Raumgröße? Ein praktischer Leitfaden
Unter 12 m², 12–18 m² oder größer: wie man die Hauptbeleuchtung eines Behandlungszimmers anhand von drei einfachen Maßen dimensioniert.
„Mein Raum ist 4 mal 5 Meter — welche Leuchte brauche ich?" Das ist die nützlichste Frage überhaupt, denn Raumgröße und Deckenhöhe bestimmen 80 % der Antwort. Drei Maße genügen: die Fläche, die Deckenhöhe und die Position des Behandlungsstuhls. Das Ziel bleibt immer gleich: 750 bis 1.000 Lux auf der Arbeitsebene bei hoher Farbwiedergabe.
Kompakte Räume (unter 12 m²). Eine gut positionierte Leuchte über dem Stuhlbereich genügt. Bei Deckenhöhen unter 2,50 m empfiehlt sich ein ultraflaches Aufbaupanel; darüber eine kompakte Ø60-cm-Pendelleuchte — mit oder ohne integrierten Bildschirm.
Standardräume (12 bis 18 m²). Das häufigste Format in Europa. Eine großzügige, auf den Stuhlbereich zentrierte Pendelleuchte erfüllt die Aufgabe: Ein ovales Format folgt der Stuhlachse, ein quadratisches Format strukturiert einen regelmäßig proportionierten Raum. In tiefen Räumen ergänzt eine Arbeitsplatzbeleuchtung die Arbeitsflächen.
Große Räume (18 bis 25 m²). Eine einzelne zentrale Lichtquelle reicht nicht mehr — die Raumecken fallen unter die geforderten 500 Lux. Kombinieren Sie eine großformatige Hauptleuchte über dem Arbeitsbereich mit flachen Leuchten oder indirekter Beleuchtung am Rand.
Über 25 m². Kliniken mit mehreren Stühlen werden zonenweise dimensioniert, nicht raumweise. Hier beginnt die maßgeschneiderte Lichtplanung: Jeder Stuhl erhält seine eigene Lichtabdeckung.
Die zuverlässige Abkürzung: Senden Sie uns die Raummaße und ein Foto von der Tür aus — Sie erhalten eine präzise, kostenlose Empfehlung (Modell, Größe, Anordnung).