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#Neues aus der Industrie
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versand von "lebenden" Zellen
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eine zukunftsweisende Transportmöglichkeit für kryoempfindliche zellbasierte Therapien
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Zelltherapien, bei denen die Transplantation oder Manipulation von Zellen zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt wird, sind sehr vielversprechend bei Krankheiten wie Krebs, Autoimmunerkrankungen und genetischen Störungen. Ihr Erfolg hängt von der Qualität und Lebensfähigkeit der verabreichten Zellprodukte ab, was vor allem bei Patienten, die bereits durch Chemotherapie oder Bestrahlung geschwächt sind, entscheidend ist. In solchen Fällen ist die Gewährleistung qualitativ hochwertiger Zellen, die sich einnisten, vermehren und ordnungsgemäß funktionieren können, für die Verbesserung der Ergebnisse und des Überlebens entscheidend.
Natürliche Killerzellen (NK-Zellen) sind aufgrund ihrer angeborenen zytotoxischen Aktivität ohne die Nebenwirkungen der Graft-versus-Host-Krankheit (GvHD) ein geeigneter Kandidat für die Krebsbehandlung. Die Kryokonservierung hat ihre klinische Anwendung jedoch erheblich behindert, da sie sowohl die Überlebensrate als auch die Funktion einschränkt. Die derzeitigen allogenen NK-Therapien "von der Stange" stoßen daher an ihre Grenzen, da das Einfrieren und Auftauen zu Zellverlust und eingeschränkter Aktivität führt. Um dieser Herausforderung zu begegnen, haben wir den Lebendversand von NK-Zellen mit der Cellbox™ Shipper Flight, einem transportablen Inkubator mit 37 °C und 5 % CO2, im Vergleich zur Kryokonservierung und statischen Laborinkubation untersucht. Es wurden drei unabhängige NK-Zellchargen getestet, die unter klinischen Bedingungen expandiert wurden. Die optimierte Kryokonservierung ergab 78 % ± 9 % der ursprünglichen Zellzahl mit einer Lebensfähigkeit von >96 % unmittelbar nach dem Auftauen.
Phänotypische Analysen ergaben jedoch einen Verlust von NK-Markern, eine verringerte zytotoxische Aktivität und einen zusätzlichen Verlust von 50 % ± 1 % während der dreitägigen Erholungsphase, was darauf hindeutet, dass fast die Hälfte der aufgetauten Zellen nicht funktionsfähig war. Im Gegensatz dazu behielten NK-Zellen, die lebend in der Cellbox™ transportiert wurden, ihren Phänotyp und ihre zytotoxische Funktion unverändert bei. Nach dem Transport erholte sich die Zellzahl, und während einer 3-tägigen statischen Rekultivierung wurde eine Proliferation beobachtet. Insgesamt lieferte der Lebendversand nach der Wiederherstellung 2,5-mal mehr funktionale NK-Zellen als die Kryokonservierung.
Diese Ergebnisse zeigen, dass der Versand von NK-Zellen in Kultur mit Cellbox™ sowohl machbar als auch vorteilhaft ist, da die Zellfunktion erhalten bleibt und eine volle therapeutische Dosis gewährleistet wird. Im Gegensatz dazu verringert die Kryokonservierung nicht nur die unmittelbare Lebensfähigkeit, sondern beeinträchtigt auch die langfristige Erholung und Funktionalität, was die klinische Wirksamkeit einschränken kann. Mobile Inkubatoren wie die Cellbox™ stellen daher einen entscheidenden Fortschritt dar, der den zuverlässigen Transport lebender therapeutischer Zellen ermöglicht und das volle Potenzial von Zelltherapien zum Nutzen der Patienten freisetzt.
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