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#Produkttrends

Warum ein Dreikammersystem oft die bessere Wahl ist als ein Zweikammersystem

Gleichmäßigere Druckverteilung kann die Dekubitusprophylaxe unterstützen

Wenn es um die Prävention von Dekubitus geht, spielt die Druckverteilung eine zentrale Rolle.
Unterschiedliche Matratzensysteme verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze – insbesondere Zwei- und Dreikammersysteme.

Der Unterschied liegt im Detail, hat aber potenziell große Auswirkungen auf den Pflegealltag und den Patientenkomfort.

Einfach erklärt: Wie verteilt sich Gewicht?

Stellen Sie sich einen Patienten mit einem Körpergewicht von 100 kg vor.

Bei einem klassischen Zweikammersystem arbeitet die Matratze im Wechsel zwischen zwei Luftkammern.
Das bedeutet: Während eine Kammer entlastet wird, trägt die andere den Großteil des Gewichts.

Anschaulich gesprochen:
Ein größerer Anteil des Körpergewichts konzentriert sich in diesem Moment auf eine kleinere Auflagefläche.

Beim Dreikammersystem ist die Situation etwas anders:
Hier bleiben in der Regel zwei Kammern gleichzeitig gefüllt, während eine Kammer entlastet wird.

Dadurch verteilt sich das Gewicht tendenziell auf eine größere Fläche.

Was bedeutet das für die Praxis?

Eine größere Auflagefläche kann dazu beitragen, Druckspitzen zu reduzieren.
Und genau diese Druckspitzen gelten als ein wesentlicher Risikofaktor bei der Entstehung von Dekubitus.

Ein Dreikammersystem ermöglicht eine kontinuierlichere Druckverteilung, da nie eine komplette Körperzone allein belastet wird

Das kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Gewebe entlastet wird und sich besser regenerieren kann.

Technischer Vergleich – verständlich zusammengefasst

Zweikammersysteme arbeiten mit zwei Luftsegmenten im Wechsel.
In bestimmten Phasen liegt das Gewicht stärker auf einer Seite.

Dreikammersysteme nutzen drei Segmente, sodass typischerweise zwei gleichzeitig tragend sind.
Dadurch ergibt sich eine feinere Abstufung der Druckverteilung und eine gleichmäßigere Belastung

Relevanz für Händler und Anwender

Für Anwender im Pflegealltag kann eine gleichmäßigere Druckverteilung bedeuten:

potenziell höherer Liegekomfort
ruhigere Lagerung ohne starke Druckwechsel
unterstützende Wirkung bei der Dekubitusprophylaxe

Für Händler ergibt sich daraus ein klarer Vorteil in der Argumentation:

verständlich erklärbarer Mehrwert
differenzierbares technisches Merkmal
hoher Praxisbezug im Kundengespräch
Fazit

Ein Dreikammersystem ersetzt keine pflegerische Expertise und keine medizinische Beurteilung.
Es kann jedoch durch seine Bauweise dazu beitragen, Druck gleichmäßiger zu verteilen und damit die Voraussetzungen für eine wirksame Dekubitusprophylaxe zu verbessern.

Oder einfach gesagt:
Je gleichmäßiger der Druck verteilt wird, desto größer ist die Chance, kritische Belastungsspitzen zu reduzieren.

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